Der Start in die Endrunde der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Helmut-Körnig-Halle findet am kommenden Freitag (9. Januar) unter Beteiligung des ASC 09 statt. Nach dem holprigen ersten Zwischenrunden-Tag in der Halle Huckarde mit dem Nachsitzen im Entscheidungsspiel gegen den FC Sandzak absolvierte die Mannschaft von Trainer Marco Stiepermann Teil zwei der Zwischenrunde auf direktem Weg. Etwas rumplig war’s aber auch diesmal wieder – zumindest zu Beginn.

Im ersten Gruppenspiel gegen den A-Ligisten SuS Oespel-Kley hieß es nach 13 Minuten 1:3, wobei der Aplerbecker Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich aus einem Eigentor resultierte. Wie schon am Freitagabend beim 4:3 gegen Brechten drehte der Favorit die Partie spät – durch einen Doppelschlag von Elias Boadi Opoku und Luis Kehl (16.) sowie Lars Warschewskis Siegtor in der letzten Spielminute. „Das Problem ist unser Defensivverhalten. Wir verteidigen einfach nicht konsequent genug“, kritisierte Marco Stiepermann. „Genau das ist aber in der Halle das A und O. Vorne werden wir unsere Chancen schon bekommen und unsere Tore machen. Da mache ich mir keine Sorgen.“ Offenbar hat sein Team gut zugehört, denn gegen den TuS Eving-Lindenhorst stand hinten die Null. Schon in der Vorrunde hatte man den B-Ligisten mit 7:3 besiegt. Diesmal hieß es nach 20 Minuten sogar 6:0. Samer-Amer Sarar (2), Florian Rausch, Mars Wilkesmann, Opoku und Warschewski erzielten die Tore.

Als Gruppensieger trafen die Aplerbecker anschließend erneut auf den TV Brechten, der in der Parallelgruppe nach zwei 1:1-Unentschieden gegen Balikesirspor und Huckarde Zweiter geworden war. Wobei der TVB den Ausgleich gegen Huckarde erst drei Sekunden vor dem Ende hinnehmen musste und so den Gruppensieg knapp verpasste. Anders als am Freitagabend, als die Aplerbecker nach einem kapitalen Fehlstart einem 0:3-Rückstand hinterherlaufen mussten, traten sie diesmal von Beginn an dominant auf und ließen defensiv so gut wie gar nichts zu. Weil allerdings vorne trotz drückender Überlegenheit und vieler Möglichkeiten auch nicht mehr heraussprang als der von Florian Rausch mustergültig für Justus Zimmermann aufgelegte Treffer zum 1:0, blieb es bis zum Schluss spannend.

Am Ende hieß es: Pflicht erfüllt. Der Traum vom Titel lebt weiter.

Fotos: Martin Hammeke