Es war die fünfte Finalteilnahme in Folge für den ASC 09 – der vierte Kreispokalsieg seit 2022 und der dritte in Folge aber wurde es nicht. Gegen den künftigen Westfalenligisten FC Roj mussten sich die Aplerbecker an Christi Himmelfahrt im Urlaubsguru-Waldstadion mit 2:4 (2:3) geschlagen geben.

Drei Tage vor dem Oberliga-Spitzenspiel zwischen der SG Wattenscheid 09 und dem ASC 09 rotierte das Trainer-Duo Hamza El Hamdi und Rafik Halim kräftig durch und schonte einige Leistungsträger wie Maximilian Podehl, Lars Warschewski, Jan Stuhldreier, Jannik Urban, Rafael Camprobin Corchero, Elias Boadi Opoku und Lewin Alexander D Hone ganz oder zumindest über weite Strecken. Das ging zu Lasten der Abstimmung und der Stabilität. Der FC Roj nutzte die Gunst der Stunde, führte nach 20 Minuten mit 2:0 und nahm am Ende einer ebenso turbulenten wie unterhaltsamen ersten Halbzeit eine 3:2-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Wechsel schien es genau so weiterzugehen, denn Emre Yesilova erhöhte für den vorzeitigen Landesliga-Meister in der 47. Minute auf 4:2. Danach allerdings ebbte die Torflut ab. Das Runde wollte partout nicht mehr ins Eckige. Und so durfte der FC Roj am Ende den Pokalsieg bejubeln.

ASC 09:
Joshua Tiede – Robert Hilsmann (67. Mats Wilkesmann), Keanu Diskau, Justus Zimmermann, Joel Maurice Schlotter (80. Mattis Nikolas Linnewerth), Dustin Plöger, Dan Tshibaka Tshimanga (70. Rafael Camprobin Corchero), Lucius Marcus Patrias, Luis Sebastian Kehl, Josip Kopecki (70. Josip Kopecki), Glenn Bykoua Youbi (67. Elias Boadi Opoku)
Tore:
0:1 (4.) Santiliano Braja, 0:2 (20.) Serhat Uzun, 1:2 (28.) Robert Hilsmann, 1:3 (29.) Emre Yesilova, 2:3 (45.+2) Josip Kopecki, 2:4 (47.) Emre Yesilova

Foto: Martin Hammeke