Cheftrainer Magnus Niemöller (Foto, M.) verlässt den Fußball-Oberligisten ASC 09. Niemöller hat die sportliche Leitung und den Vorstand am Freitag (4.9.) darüber informiert, dass er mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurücktritt. Der Verein hat seiner Bitte entsprochen.
Zu den Gründen sagt Magnus Niemöller: „Ich habe es in den letzten Wochen nicht geschafft, die Mannschaft in dem nötigen Umfang hinter mich zu bringen, wie es notwendig ist, um in der Oberliga erfolgreich zu sein. Unser Training war immer von hoher Intensität und Leistungsbereitschaft geprägt, allerdings ist es mir nicht gelungen, diese Energie zuverlässig in unsere Spiele zu transportieren. Deshalb sehe ich mich zu diesem Schritt gezwungen.“
Dennis Hübner, Sportlicher Leiter des ASC 09, erklärt: „Auch wenn uns die Nachricht in dieser Form und zu diesem Zeitpunkt überrascht hat, haben wir die Entscheidung von Magnus Niemöller respektiert und seinem Wunsch entsprochen.“
Niemöller hatte das Amt des Cheftrainers beim ASC 09 im Sommer übernommen. Zuvor war der 51-Jährige bereits seit dem Winter in die sportlichen Planungen des Vereins eingebunden. In seiner Zeit in Aplerbeck arbeitete er gemeinsam mit seinem Trainerteam daran, die Mannschaft sportlich weiterzuentwickeln und für die Anforderungen der Oberliga aufzustellen.
„Wir bedanken uns bei Magnus für die gemeinsame Zeit und die maximal engagierte Arbeit, die er für den ASC 09 geleistet hat“, sagt Hübner. „Wir haben in den vergangenen Monaten viele Gespräche geführt und gemeinsam an der Mannschaft gearbeitet. Für seinen weiteren Weg wünschen wir ihm persönlich und sportlich alles Gute.“
Für den ASC 09 steht nun zunächst die Stabilität der Mannschaft im Mittelpunkt. Beim kommenden Auswärtsspiel gegen Eintracht Rheine werden die beiden Co-Trainer Mike Schäfer (Foto, l.) und Philipp Rosenkranz (Foto, r.) vorerst gemeinsam die Verantwortung an der Seitenlinie übernehmen. „Mike und Philipp kennen die Mannschaft, die Abläufe und das tägliche Arbeiten sehr gut. Deshalb ist es für uns der logische Schritt, dass die beiden die Mannschaft in Rheine begleiten und auf das Spiel vorbereiten“, erklärt Hübner. „Wir wollen jetzt zunächst die Situation in Ruhe bewerten und uns die notwendige Zeit nehmen, um die nächsten Schritte zu besprechen.“
„Wir werden uns jetzt gemeinsam mit dem Vorstand zusammensetzen und die Situation analysieren“, so Hübner weiter. „Unser voller Fokus gilt zunächst der Mannschaft und dem kommenden Spiel in Rheine. Danach werden wir entscheiden, wie wir uns für die nächsten Wochen und darüber hinaus aufstellen.“
Das Motiv wurde mit KI generiert