Michael Linke bleibt 1. Vorsitzender des ASC 09 Dortmund. Die Mitglieder wählten ihn am Montagabend auf der Jahreshauptversammlung im Vereinsheim für drei weitere Jahre. Die beiden anderen Vorstandsmitglieder, Frank Fligge und Rainer Ewert, standen ebenso wie Finanzchef Marcus Nowak nicht zur Wahl. Mit Christian Bockelbrink und dem Ex-Vorsitzenden Heiner Brune, der sich künftig um das Ressort Soziales & Gesellschaft kümmern wird, hat die Klubführung zwei weitere Mitglieder in den Erweiterten Vorstand bestellt. Für Jens Klüh, der sein Amt als Vorsitzender der Vereinsjugend zum 30. Juni niederlegt, übernimmt Matthias Kick bis zur nächsten Wahl im Jahr 2020 kommissarisch.

FOTO: Michael Linke (r.) – hier bei der Siegerehrung des Hecker-Cups 2018 mit ASC 09-Kapitän Kevin Brümmer – bleibt Vorsitzender des Hauptvereins.

Damit sind Fußball (Michael Linke/Rainer Ewert), Jugendfußball (Matthias Kick), Handball (Frank Fligge), Mountain-Bike (Marcus Nowak) und Basketball (Christian Bockelbrink) künftig im Vorstand des Hauptvereins vertreten. “Es ist wichtig, dass wir uns neu und breiter aufstellen, die Strukturen weiter modernisieren und professionalisieren”, sagte Michael Linke. “Dass die Abteilungen auch auf der Ebene des Hauptvereins aktiv an diesem Prozess mitwirken, beweist sehr eindrucksvoll, dass uns um die Zukunft des ASC 09 nicht bange sein muss.”

Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass die vor eineinhalb Jahren noch extrem schwierige Finanzsituation inzwischen durch eine Vielzahl von Maßnahmen deutlich entspannt werden konnte. Nach 23.000 Euro in 2017 erwirtschaftete der Verein im vergangenen Jahr einen Überschuss von rund 40.000 Euro – bei einem Umsatzvolumen, das erstmals überhaupt über eine Million Euro betrug. Keine einzige Abteilung schrieb eine rote Zahl. Zudem laufen 2019 zwei Darlehen aus, so dass auch die langfristigen Verbindlichkeiten kontinuierlich zurückgeführt werden können. “Wir sind noch nicht ganz aus dem Tal heraus, aber die Talsohle haben wir durchschritten”, sagte Finanzchef Marcus Nowak. “Auch wenn es noch einige Zeit dauern wird, bis wir tiefenentspannt sein können, sind die tiefsten Sorgenfalten inzwischen geglättet.”

Nicht zuletzt gelang dies dank eines Sonderbeitrages in Höhe von 1 € pro Monat, der 2017 erhoben wurde. Einstimmig beschloss die Versammlung, diesen Beitrag für zwei weitere Jahre bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängern, um die Konsolidierung der Finanzen weiter konsequent vorantreiben zu können. Im Gegenzug erhalten die Abteilungen künftig aber wieder den monatlichen Euro pro Mitglied, der zuletzt aufgrund der finanziellen Situation eingefroren war. Für die Abteilungen bedeutet das eine deutliche Entlastung.

Angesichts der positiven Gesamtentwicklung fiel dann auch die Entlastung des Vorstandes einstimmig aus.

Zum dritten Kassenprüfer neben Marie-Luise Civis und Karl-Josef Michel wurde Achim Wirth gewählt; den Ältestenrat bilden Günter Riedel und Alfred Kimpel.